NahTour in Hüttlingen
NahTour Hüttlingen.pdf (1.86MB)
NahTour in Hüttlingen
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Der Albverein war an Pfingsten on Tour!
Im Wanderplan der Ortsgruppe stand für das diesjährige Pfingsten die ersten 3 Etappen vom Georg-Fahrbach-Wanderweg auf dem Programm. Dieser Wanderweg erstreckt sich über ca. 120 km von Criesbach im Kochertal bis nach Uhlbach bei Stuttgart und ist dem langjährigen (1939-1973) ersten Vorsitzenden des Schwäbischen Albvereins Georg Fahrbach gewidmet.
Zu dieser Etappenwanderung hatten sich erfreulicherweise 16 Teilnehmer angemeldet und per Bustransfer gings am Pfingstsamstag dann auch schon los in Richtung Criesbach bei Ingelfingen am Kocher. Leider mussten wir bereits beim Ausstieg aus dem Bus die Regenschirme aus dem Rucksack nehmen, da es mittlerweile zum Regnen begonnen hatte. Egal, es ging los. Durch die Criesbacher Weinberge führte uns der Weg hoch zur Georg-Fahrbach-Eiche hoch über dem Kochertal. Der herrliche Blick ins Tal machte Appetit auf mehr. Nach Niedernhall mussten wir einige Höhenmeter wieder aufgeben, ein Auf und Ab, eigentlich charakteristisch für alle Etappen.
Inzwischen wars es auch wieder trocken und bei angenehmen Temperaturen gings hoch zum Hofgut Hermersberg, hinter ins bewaldete wilde Kupfertal und wieder steil hinauf nach Wohlmutshausen, unserem ersten Rastplatz. Die Wirtsleute vom Gasthaus Hirsch empfingen uns sehr freundlich und der Wirt Albert ließ es sich nicht nehmen, uns von seinem eigenen Williams kosten zu lassen. Frisch gestärkt gings dann durch die unzähligen Obstfelder und Gehöfte weiter in Richtung Öhringen. Bei Weinsbach unterquerten wir die A6, folgten dem Weg hoch zu einem kleinen Rastplatz mit wunderschönem Blick in den fränkisch schwäbischen Wald. Mittlerweile war es auch recht warm geworden und wir freuten uns, die Doppeltürme der Öhringer Stiftskirche zu sehen welche wir dann nach weiteren 3Km erreichten. Gekühlte Getränke waren dann zwingend notwendig. Immerhin hatten wir bis dahin gut 23km zurückgelegt und weitere 3 lagen noch vor uns. Frisch gestärkt und frohen Mutes gings dann durch den sehenswerten Schlossgarten weiter nach Pfedelbach, zum Landhotel Küffner, unserem Tagesziel. Insgesamt haben wir an dem Tag gute 26km und knapp 600 Höhenmeter erwandert! Entsprechend haben wir uns an dem Abend dann mit gutem Essen und einem Viertele belohnt und für die nötige Bettschwere gesorgt.
Der Sonntag begann eigentlich super: ein leckeres Frühstücksbuffet, mit allem was das Herz begehrt, wartete auf uns. Die einen oder anderen Blessuren von der ersten Etappe wurden noch rasch versorgt und dann machten wir uns auf den Weg zur zweiten Etappe. Ziel war Wüstenrot, nur ca. 17km und 520 Höhenmeter, also eine lösbare Aufgabe.
Das Wetter hatte sich inzwischen zu unserem Nachteil verändert. Dauerregen begleitete uns die ersten gut 7km. Es half alles nichts, da gingen wir durch. Durch die Lohklinge führte der Weg hinauf nach Buchhorn. Oben angekommen, hatten wir einen wunderschönen Blick in Richtung Löwensteiner Berge, aber leider halt bei Regen und ordentlichem Wind der sich nun mehr und mehr zum Sturm entwickelte. Die folgenden 2 Kilometer waren wirklich kein Spaß mehr. Unsere Schirme konnten wir nur noch schwer bändigen um den Regen wenigstens etwas von uns abzuhalten. Erst nach dem Abstieg nach Geddelsbach besserte sich die Wetterlage und das Wandern machte wieder mehr Spaß. Der Weiterweg ging dann wieder mal steil nach oben in Richtung Oberheimbach. Von hier waren es dann auch nur noch 3 km zum Zwischenstopp am Pfingstfest in Neuhütten. Zuvor war aber noch ein Abstecher zum Aussichtsturm Steinknickle geplant. Da dieser aber zu dem Zeitpunkt geschlossen war, fiel uns die Entscheidung leicht, direkt das Festzelt zu besuchen. Die Besucher dort staunten nicht schlecht, als wir mit unseren Rucksäcken bepackt ins Festzelt einliefen. Viele fragten uns, wo wir herkämen und wo wir hinwandern ….sehr nette Gespräche.
Da wir nur noch ca. 3km zu wandern hatten, fiel der Aufenthalt im Zelt dann etwas länger aus. Nach dem einen oder anderen Getränk und dem super Kuchen mussten wir uns dann doch auf den Weg nach Wüstenrot machen, weil der Regenradar uns darauf hinwies. Und der hatte recht. Nach etwa 45Minuten erreichten wir noch trockenen Fußes unser Quartier, das Hotel Schönblick. Beim Absetzen der Rucksäcke öffnete der Himmel seine großen Schleusen. Das war ne Punktlandung, ansonsten wären wir vermutlich nass bis auf die Haut geworden. Das Feierabendbier auf der Haustreppe und mit dem abschließenden gemütlichen Abend ging der zweite Wandertag fast! zu Ende.
Am Pfingstmontag gings nach dem Frühstück mit leichtem Handicap wieder weiter, auf die letzte Etappe mit Ziel Sulzbach/Murr. Das Wetter meinte es gut mit uns und bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen stellten wir uns den letzten 21km.
Vorbei am Wüstenroter Bausparkassenmuseum gings Richtung Vorderbüchelberg. Am Wanderparkplatz „Seewiesen“ ging es dann hinein in die wildromantische Bodenbachschlucht. Ein etwa 2km langer schmaler Pfad führt durch diese wunderschöne Schlucht hinunter nach Spiegelberg. Alle waren von diesem herrlichen Weg begeistert und beeindruckt. Nun stand der Anstieg zum Juxkopf-Plateau bevor, es galt eine Höhendifferenz von gut 150m zu überwinden. Wiederum ging es durch ging es durch eine atemberaubende Schlucht, die Hüttlenwaldschlucht, hinauf zum Zollstock. Ein wahrlich schweißtreibender Anstieg über z. T. seilgesicherte Wegpassagen, kleinen duscheähnlichen Wasserfällen…..traumhaft. Ziemlich genau zur Mittagszeit erreichten wir dann den Juxkopfturm uns seinem SAV-Wanderheim. Leider waren aber beide Gebäude verschlossen, es war uns nicht vergönnt. Wie der Zufall aber manchmal spielt, kam ein „Getränkelieferant“ ums Eck und versorgte uns spontan mit einem kühlen Bier. Es hätte nicht besser sein können, zum Vesper das passende Getränk serviert zu bekommen. Inzwischen waren wir schon 3 Stunden unterwegs und hatten noch gut 9km zu laufen. Also verließen wir den schönen Ort und wanderten durch den Ort Jux und der Wetzsteinklinge weiter in Richtung Sulzbach. Wir durchwanderten die Bernhaldenklinge, die uns über den Bergrücken entlang zum Trinkwasserbehälter hoch über Sulzbach führte. Mit der Zeit wurden die Beine schon etwas müde, aber wir mussten ja noch den steilen Abstieg nach Sulzbach machen. Den schafften wir natürlich auch noch die letzten 1,5km wanderten wir gemeinsam vollends in die Altstadt von Sulzbach mit Ziel „Altes Rathaus“. Geschafft! Die dritte Etappe vom GFW liegt hinter uns.
Noch rasch ein Gruppenfoto und schon kam der Bus, der uns wieder in die Heimat führte. Jeder einzelne von uns genoss es, sich setzen zu können und keinen weiteren Schritt mehr machen zu müssen. Außer zum Boxenstopp in der Untergröninger Lammbrauerei. Mit einem leckeren Essen und einem frischen Bier beschlossen wir das ereignisreiche Wanderwochenende. Wir haben viel Spaß miteinander gehabt, viel geredet und gelacht, trotz aller Anstrengungen.
Aus der Wandergruppe ist echt ein tolles Team entstanden und am Ende waren sich alle einig, dass Pfingsten 2023 die nächsten 3 Etappen vom Georg-Fahrbach-Weg auf dem Programm stehen.
Didi Apprich

Abmarsch im Regen in Pfedelbach
Abmarsch im Regen in Pfedelbach
GFW 2022
GFW 2022
im Ziel am Rathaus Sulzbach an der Murr
im Ziel am Rathaus Sulzbach an der Murr
Niedernhall
Niedernhall
Rast mit Muffigelchen an der Idyllischen Straße
Rast mit Muffigelchen an der Idyllischen Straße
Vesperpause beim Juxturm
Vesperpause beim Juxturm
Wasserfall Hüttlenwaldschlucht
Wasserfall Hüttlenwaldschlucht


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Vom See zum Berg
Die Ortsgruppe Hüttlingen des Schwäbischen Albvereins stellt sich dieser Herausforderung
„Vom See zum Berg“ so heißt eine Challenge, die jedes Jahr in der Schweiz stattfindet. Dieses Jahr am 25. Juni und eine Abordnung des Schwäbischen Albvereins der Ortsgruppe Hüttlingen war mit dabei.
Es ging von Rorschach am Bodensee auf den 1793 m hohen „Hoher Kasten“. Dabei galt es eine Strecke von 43 km mit insgesamt 2300 Höhenmeter zu bewältigen – an einem Tag. Das Event ist als Wanderung und nicht als Wettbewerb auf Zeit ausgelegt, so dass das Zeitfenster von morgens 8 Uhr bis Nachts 23 Uhr auch voll ausgeschöpft werden konnte. Verschiedene Verpflegungsstationen sorgen unterwegs für die notwendige Kalorien- bzw. Energiezufuhr.
Unser 9köfiges Team startete um 08.30 Uhr auf dem Betriebsgelände der Fa. Würth in Rorschach direkt am Bodenseeufer. Mit unseren einheitlichen Shirts mit dem Aufdruck „Nur noch eine Kurve“ fielen wir nicht nur bereits am Start auf.
Zuerst wanderten wir rund 3 km am Bodenseeufer entlang, bevor es dann in das Schweizer Hinterland ging. Die Strecke führt uns über St. Gallen und Appenzell bis zur Talstation der Gondelbahn des Hohen Kasten in Weissbad. Zwei Höhenzüge mit ca. 1000 Höhenmetern mussten dabei überwunden werden. Die Wanderung führte uns durch Wälder, Schluchten und Heuwiesen. Und das bei dem absolut schönen Panorama des Appenzeller Landes. Eine wahre Genusswanderung, die einen die vielen Kilometer einfach vergessen ließ.
Das schwierigste Teilstück lag aber am Schluss. Der Aufstieg auf den Hohen Kasten mit rd. 900 Höhenmetern. Hier galt es nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und das Zwicken in den gestressten Muskeln zu ignorieren. Auf dem letzten Kamm vor der Gipfelstation erwarteten uns 2 Alphornbläser die mit Ihren Instrumenten das Tal beschallten und uns schöne Glücksmomente bescherten.
Nach einer Gesamtzeit von 11,5 Std. erreichten wir um 20 Uhr unser Ziel, die Bergstation des Hohen Kasten. Geschafft aber glücklich über die erbrachte Leistung vielen wir uns in die Arme und nahmen unser Finisher-Bier entgegen. Die Talfahrt mit der Gondel war glücklicherweise im Anmeldepreis enthalten. Ein absolut toller Tag mit einer hervorragend organisierten Challenge ging damit zu Ende. Ein Event das wir nur weiter empfehlen können.
Bild:
v. l. n. r. hinten
Freddy Raab, Peter Harsch, Georg Fürst, Larissa Stupak, Nadine Sawarski, Andreas Mezger, Manuel Grimminger
Vorne kniend v. l. n. r.
Yvonne Hessler, Johannes Betzler

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Radwandertour nach Bopfingen
Nachdem unsere Kanu-Tour in der Altmühl mangels ausreichend Kanus leider ausfallen mußte, hat Wanderwart Horst Nigrin kurzfristig für letzten Sonntag eine Radtour nach Bopfingen mit Einkehr auf der Ipfmess improvisiert. Da wir aktuell ja auch mit einer Gruppe beim Stadtradeln angemeldet sind, hat sich das hervorragend ergänzt.
18 Radler mit und ohne Motorle trafen sich am Sonntag morgen um 10 Uhr bei sonnigem Wetter und folgten HoNig in angenehmen Tempo über Lauchheim und Zöbingen, von wo der Blick auf den Ipf beim schwitzenden Fahrerfeld ungeahnte Energie auslöste beim Gedanken an ein erfrischendes Kaltgetränk auf der Mess… Bei einem blieb es nicht, aber der strenge HoNig schaffte es die Meute noch fahrtüchtig einzusammeln und sicher die Rückfahrt zu starten, nach einem kleinen Anstieg nach Aufhausen waren dann alle wieder topfit, doch schon beim Stausee Buch war der Durst wieder stärker wie der Wille direkt nach Hause zu radeln…
Eine gelungene Radtour, und nicht nur die SAV-Gruppe profitierte bei der Stadtradel-Statistik von den ca. 68 km je Teilnehmer – großes Lob aller Teilnehmer für den Organisator HoNig!

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Erlebniswanderung mit Zelten war ein toller Erfolg
Am lauen Samstag Abend Mitte Juli trafen sich 7 Familien zum Übernachten auf der frisch gemähten Wiese hinter dem Wanderheim in Hüttlingen. Nachdem gemeinsam alle Zelte aufgebaut waren, ging es in den nahe gelegenen Laubwald,  es wurden Grillstöcke im Wald gesucht und geschnitzt, mit denen wir anschließend Würstchen und Stockbrot im Lagerfeuer grillten. Im Lichte der leicht lodernden Flammen hatten anschließend jung und alt Spaß bei lustigen Spielen, und als es dunkel wurde, sind alle gemeinsam zu einer kleinen Nachtwanderung aufgebrochen, und lauschten Klängen des Waldes in der stillen Dunkelheit. Mit vielen Eindrücken dieses Abends fielen die Kids dann müde zum Schlafen und Träumen in die Zelte unter dem klaren Sternenhimmel.
Am nächsten Morgen wanderten wir nach einem gemeinsamen Frühstück zum Treffpunkt am Naturerlebnisbad nach Niederalfingen, wo wir auf die anderen Wanderer trafen die nicht gezeltet hatten. Von dort aus wanderte die ca. 50 Personen starke Gruppe unter der Leitung von Wolfi Buck hoch durch den Filgenbach bis nach Sulzdorf. Es ging durch Schluchten, über umgefallene Bäume und Rohre hindurch. Nach der 3-stündigen Wanderung trafen wir uns zu einer Rast mit Verpflegung an der Kuhsaiche. Nach der Stärkung ging es im Shuttle für einige ins Naturerlebnisbad, für die anderen durch das Schlierbachtal bis zur Kläranlage nach Neuler. Durch einen großen Tümpel wateten wir in den Schlierbach, der als erstes von den Kindern durchschwommen wurde. Nach 2 Stunden durch den Schlierbach wurde auch diese Gruppe mit dem Shuttle abgeholt und zu der restlichen Gruppe ins Naturerlebnisbad gebracht. Gemeinsam machte wir dort den Abschluß und ließen dieses ereignisreiche, aber auch anstrengende Abenteuerwochenende gemütlich ausklingen

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Altes bewahren, Neues gestalten!
Hüttlingen feiert das 125-jährige Jubiläum seiner Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins nach – Ehrenschild für Georg Fürst
Nach 2 Jahren Corona-Pause feierte der Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Hüttlingen wieder sein traditionelles Fuchslochfest auf der Wiese hinter dem Wanderheim. Das Gelände war dieses Jahr besonders festlich geschmückt, galt es doch das 125-jährige Jubiläum aus dem letzten Jahr nachzufeiern.
Mit einem Festakt startete das Vorstandsteam in das Wochenende, nach einem kleinen Sektempfang begrüßte Vorstandssprecher Georg Fürst zahlreiche Gäste aus Hüttlingen und Umgebung, vor allem auch Bürgermeister Günter Ensle, Michael Burkhardt aus der Vorstandschaft des Schwäbischen Albvereins in Stuttgart sowie Ortsgruppen aus der näheren Umgebung.
„Altes bewahren, Neues gestalten“ – unter diesem Motto ging der Hüttlinger Albverein sein Jubiläum an. Georg Fürst sprach lobend von der engagierten Arbeit seiner Vorgänger, insbesondere betonte er das durch den Bau des Wanderheims ein Fundament für die heute noch rege Vereinstätigkeit geschaffen wurden. Ein besonderer Dank galt dem anwesenden Walter Ebert, der bei der Wiedergründung der Ortsgruppe 1962 schon Gründungsmitglied war. Davor war die Ortsgruppe viele Jahre den Wasseralfingern angegliedert. Heute ist die Ortsgruppe neu aufgestellt mit einem 4-köpfigen Leitungsteam, neben Fürst sind dies Alfred Raab, Dietmar Apprich und Hansi Teufel. Unterstützt werden sie von einem rührigen Ausschuß, Wanderwart Horst Nigrin bietet inzwischen neben monatlichen Wanderungen auch vermehrt Radtouren an wie man auch beim Stadtradeln sehen konnte, und für die Jungen Familien wartet Michael Ilg immer mit neuen und interessanten Ideen auf. Die Corona-Pause hat die Ortsgruppe genutzt für zahlreiche Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen am Wanderheim, und inzwischen ist der Zulauf zur Hütte größer denn je. Besonders stolz ist man, dass auch andere Hüttlinger Vereine bereit sind, Hüttendienste zu übernehmen, so dass man an ca. 40 Wochenenden im Jahr das Wanderheim öffnen kann.
Bürgermeister Ensle überbrachte die Jubiläumsgrüße der Gemeinde, und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Kommune und Verein, und stellte fest dass Vorstandssprecher Georg Fürst schon genau einen Monat länger im Amt ist wie er als Hüttlingen Bürgermeister. Er ist stolz auf seinen Verein mit den zahlreichen Angeboten – wandern ist in und vor allem gesund. Natürlich kommt ein Bürgermeister nicht nur mit lobenden Worten, sondern auch mit einem „dicken“ Scheck, für jedes Vereinsjahr 5 €uro!
Michael Burkhardt aus Obersontheim als weitgereistes Mitglied des Hauptvereins ließ es sich nicht nehmen, die Hüttlinger Ortsgruppe anläßlich des Jubiläums zu besuchen, für ihn ja fast ein Heimspiel. Er war beeindruckt von dieser fleißigen Ortsgruppe und dem fast schon familiären Verhältnis zu der Gemeinde und den anderen Vereinen. Hüttlingen ist durchaus ein Vorbild für andere Ortsgruppen.
Hüttlingen gehört zum Nordostalb-Gau, und seit diesem Jahr gibt es hier eine neue Führungscrew um die „Frontfrau“ Renate Maier aus Mögglingen. Sie fühlte sich auf Anhieb wohl im Hüttlinger Wanderheim, insbesondere die flotte Rede des Bürgermeisters hatte es ihr angetan. Aber auch sie war nicht auf den Mund gefallen, und erntete viel schmunzelnden Applaus für ihre lobenden Worte zum Hüttlinger Jubiläum. Einen Scheck hatte sie zwar nicht im Gepäck, aber doch schöne grüne Taschen ihrer Ortsgruppe Mögglingen. Und dann hatte sie noch gemeinsam mit Michael Burkhardt eine Überraschung parat, und unter großem Applaus überreichten sie Georg Fürst für seine 20-jährige Tätigkeit als Ortsgruppenleiter das Ehrenschild des Schwäbischen Albvereins. Der war daraufhin erstmal sprachlos, was nicht oft vorkommt.
Spenden statt Geschenke – in der Corona-Zeit verzichtete die Ortsgruppe auf Besuche seiner Jubilare, statt dessen wird nun eine Spende angewiesen an „Die Ostalb hilft“, ein Scheck wurde symbolisch überreicht an Bürgermeister Günter Ensle.
Anschließend schafften es die PeeWeeDancers des TSV Hüttlingen aber tatsächlich, seinen Applaus noch zu toppen, unter der Leitung von Katja Reiber boten sie zwei flotte Tänze zu den Filmmusiken „The greatest showman“ und „decendants“.
Den festlichen Rahmen betonte eine „kleine“ Gruppe des Musikvereins, immerhin 37 Musiker unter der Dirigentenlegende Robert Wahl ließen es sich nicht nehmen zwischen den Festreden für ihren Albverein zu spielen.
Nach dem gelungenen Festakt leitete Dietmar Apprich über zum gemütlichen Teil, die Musikanten Reini & Micha verbreiteten gute Laune bei bestem Gartenfestwetter bis in den späten Abend. Viele Gäste freuen sich das ganze Jahr schon auf den besten Schweinehals mit selbstgemachtem Kartoffelsalat im Ostalbkreis, und auch das Team mit frischem Bier vom Faß hatte Hochbetrieb. Zum Abschluß ging es dann noch in die Kellerbar.
Am Sonntag morgen ging es weiter wieder bei bestem Wetter mit dem Frühschoppen, musikalisch umrahmt mit den Akkordeonspieler/innen der Steirischen Gruppe Dorfmerkingen. Zuhause gekocht wurde an diesem Sonntag in Hüttlingen wohl wenig, das ganze Dorf war auf dem Weg hoch ins Fuchsloch zum Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen. Nach einer der Hitze geschuldeten Verschnaufpause war das Gelände abends wieder proppevoll, und die Ostalb Böhmischen Musikanten freuten sich über ein begeistertes Publikum.


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Bergwanderung zur Nördlinger Hütte (2238m) wird zur Vorwintertour
Trotz schlechter Wetterprognosen trafen sich 19 Bergverrückte am Samstag morgen um 6 Uhr um das Wochenende über den 17./18. September in den Bergen zu verbringen. Die Fahrt nach Seefeld in Tirol wurde mit Privat-PKW´s organisiert. Am Parkplatz Rosshütte (1226m) angekommen wurde aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse die Route zu unserem Ziel, der Nördlinger Hütte, umgeplant. Zuerst ging es mit der Standseilbahn zur Bergstation auf 1762 m. Dort angekommen hatten wir die Schneegrenze bereits um 200 Höhenmeter überschritten und uns erwarteten ca. 15 cm Neuschnee. Aber im Schnee laufen macht mehr Spaß als im Regen. Also ging es weiter, aber unsere ursprüngliche Route über die Seefelder Spitze und die Reither Spitze war aber bei diesen Witterungsverhältnissen nicht mehr möglich. Wir entschieden uns auf dem etwas tiefer liegenden Schönanger Steig zur Nördlinger Hütte durchzuschlagen. Der Höhenweg führte uns auf knapp 2000 m, dann wieder runter zur Bergstation der Hochangerbahn (1880m) und wieder steil nach oben bis zur Bergstation der Härmeleskopfbahn (2045m). Dort konnten wir im Vorraum der Bergbahn eine Zwischenrast einlegen. Trotz teilweiser Schneelage von ca. 25 cm waren alle guter Laune und ließen sich das mitgebrachte Vesper schmecken. Frisch gestärkt ging es dann die letzten 200 Höhenmeter bergan bis zur Nördlinger Hütte, die wir gegen 14.30 Uhr erreichten.
Hüttenwirt Tobias freute sich sehr über unsere große Gruppe, da an diesem Tag nur noch wenig andere den Weg zu seiner Hütte gefunden hatten. Schnell war eine Quetsche organisiert und unser Wolfgang spielte zu einem schönen Hüttenabend auf. Neben dem normalen Angebot einer Berghütte gab es auch eine nepalesische Auswahl an Essen und die Hüttenruhe wurde mal schnell von 22 Uhr auf 00.30 Uhr verschoben.
Am nächsten Tag erwartete uns ca. 30 cm Schnee auf der Hüttenterrasse. Aufgrund eines teilweise starken Windes hatte es aber auch Schneeverwehungen von ca. 60 cm und der Abstieg ins Tal war nicht ganz einfach. Während die ersten vorne teilweise knietief eine Spur bahnten, mussten die letzten mit der Glätte auf dem gebahnten Weg kämpfen. Es war viel Instinkt gefordert um den richtigen Weg zu finden. Zwischendurch ließ sich nun auch die Sonne blicken und wir konnten ein atemberaubendes Bergpanorama genießen. Auf der Reitherjochalm auf 1505 m hatten wir dann die Schneegrenze passiert und wir konnten uns gegen 11 Uhr mit einem 2. Frühstück stärken. Gegen 13 Uhr erreichten wir unseren Ausgangspunkt wieder und wir waren uns alle sicher, diese Bergwanderung, oder besser gesagt Vorwintertour, werden wir so schnell nicht vergessen.

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Schwäbischer Albverein
Über 300 Teilnehmer bei der WirWunder-Spendenwanderung
Zusammen mit der Kreissparkasse Ostalb organisierten wir letzten Sonntag die WirWunder-Spendenwanderung.
Schon im Vorfeld waren mehr als 300 Anmeldungen eingegangen, und das optimale Wanderwetter brachte noch zahlreiche Nachmeldungen.
Schon am frühen Morgen traf sich das Bewirtschaftungsteam und schmierte eifrig Butterbrezeln für die Wanderer, ein Tässchen Kaffee gab es auch noch gratis dazu, und die Kreissparkasse spendierte dazu noch ein Wandersäckchen inkl. einem roten Poncho, der an diesem Tag aber glücklicherweise nicht zum Einsatz kam.
Nach den Grußworten von Sparkassenvorstand Dr. Christof Moravitz erklärte Hansi Teufel kurz den Tagesablauf, und dann ging es für die drei Wandergruppen auf die Touren in und um Hüttlingen. Die kleine 5km-Runde führte einmal quer durchs Dorf, und die ca. 40 Wanderer genossen dankbar eine kleine Rast bei der Eisdiele, und waren interessierte Zuhörer beim renaturierten Kocherufer und der Limesanlage.
Eine anspruchsvolle Strecke hatten die 7,5km-Wanderer vor sich. Vom Albvereinshaus führte die Strecke Richtung Seitsberg, hinunter am Bodenbach entlang Richtung Waiblingen, und dann mußten die ca. 30 Wanderer inkl. Kinderwagen hoch zum Fachsenfelder Arbeiterweg, nach dem Anstieg ging es weiter zur Höll und zurück in das Wanderheim.
Über 250 Wandersleute hatten sich für die 10 km-Tour entschieden, von der Hütte ging es nach Niederalfingen, vorbei am Freibad und Teilen des Skulpturenwegs, einen kurzen Anstieg hoch Richtung Ebnat, und dann am Waldrand entlang bis zur Burg und zurück ins Wanderheim. Das Wetter blieb trocken, die eigentlich tolle Aussicht auf den beiden längeren Strecken war leider a bißle trübe am Sonntag.
Belohnt wurden die Teilnehmer anschließend mit einem Gutscheincode von 2 Euro, den sie auf einem Spendenprojekt ihrer Wahl einlösen dürfen.
Natürlich freuen wir uns, wenn Sie dabei unser Spendenprojekt unterstützen: https://www.wirwunder.de/projects/109744?wirwunder=231
Zurück im Wanderheim gab es dann leckere Würstle vom Grill mit Bier vom Fass, und ein Nachtisch mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen rundete eine gelungene Sonntagsveranstaltung ab.