Nachlese Bergwanderung zum „“Württemberger Haus“ am 09./10. September 2017

 

Am Samstag morgen machte sich eine 15-köpfige Wandergruppe um 6 Uhr mit 2 Kleinbussen auf nach Zams (767m) im Inntal, dem Ausgangspunkt unserer geplanten Bergtour. Die Anfahrt über den Fernpass verlief bis auf einen ½ -stündigen Zwangsstop, aufgrund eines umgekippten Viehanhängers, problemlos. In Zams nahmen wir noch ein weiteres Wandermitglied auf, bevor es etwas abenteuerlich mit den Bussen hochging zur Alfutzalm (1261m), unserem Startpunkt. Von dort ging es ca. 200 Höhenmeter entlang des Starkenbachs bergan bis zur Hinterstarkalm. Hier legten wir eine 1-stündige Pause ein, in der wir auf unseren Wanderfreund Mike, der die Sohlen seiner Wanderschuhe verloren hatte und nochmals zurück zum Bus musste, warteten.

Den weiteren Anstieg bis aufs Gebäudejoch (2452m) bewältigten wir dann ohne weitere Probleme. Der anschließende Abstieg zum Württembergerhaus (2200m) führte uns durch teils seilversichertes alpines Gelände, das Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderte.

Gegen halb drei erreichten wir das Württemberger Haus und stärkten uns erst mal mit einem Bier. Ein Teil der Gruppe machte sich noch auf den Aufstieg zum Leiterjöchl (2518m). Oben angekommen konnten wir als Belohnung für die Strapazen eine prächtige Steinbockfamilie aus nächster Nähe bewundern (s. Bild). Als wir gegen 17.30 Uhr und insgesamt 1509 bewältigten Höhenmetern an unsere Hütte zurückkehrten, erwartete uns ein reichhaltiges Abendessen und ein gemütlicher Hüttenabend. Gegen 23 Uhr war dann Hüttenruhe angesagt.

Am nächsten Tag war die Bergwelt um uns herum in ein weißes Puderkleid gehüllt. Bei leichtem Graupel machten wir uns an den Abstieg nach Zams. Unterwegs konnten wir unerwartet auf der Unterjochalmhütte (1580m) eine Pause mit einem verspäteten Frühschoppen einlegen. Danach klarte der Himmel auf und wir konnten den restlichen Weg in luftiger Höhe, entlang des Lochbachs, bis runter nach Zams genießen. Während der größte Teil der Gruppe sich dort in einem Biergarten stärkte, machten sich 3 Teilnehmer auf, unsere Busse von der Alfutzalm zu holen. Dazu benutzten wir einen bereits am Vortag in Zams abgestellten PKW. Der Nachhauseweg führte uns über das Hahntennjoch ins Lechtal, da am Fernpass aufgrund des Rückreiseverkehrs Stau herrschte. Nach 3,5 Stunden waren wir wieder daheim und ließen das schöne Wochenende im Wanderheim ausklingen.



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