Nachlese zur Bergwanderung Ansbacher Hütte am 10./11. September 2016
Bei idealem Wanderwetter machte sich eine 16-köpfige Wandergruppe am Samstag morgen um 5.30 Uhr mit 2 Kleinbussen auf ins Lechtal. Dort angekommen ging es von Bach aus mit einem Linientaxi über Madau bis zum Versorgungslift der Memminger Hütte. Hier begann die eigentliche Tour. Zum Warmwerden ging es nun zu Fuß ca. eine halbe Stunde bis ans Ende des Parseiertals. Von dort erfolgte der eigentliche Anstieg. Unser Weg führte uns ca. 1100 Höhenmeter hoch zur Grießlscharte (2632m) und dann weiter über das Winterjoch (2528m) zur Ansbacher Hütte (2376m). Der Aufstieg über das Langkar machte seinem Namen alle Ehre, so dass man schon mal glauben konnte, das Kar nimmt kein Ende. Am Ende mussten die letzten Höhenmeter noch in einem seilversicherten Felsengelände überwunden werden. Nach 4,5 Std. erreichten wir unser Nachtquartier die Ansbacher Hütte. Gestärkt durch diverse Getränke auf der Sonnenterasse ließ es sich der Großteil der Wandergruppe dann doch nicht nehmen, noch den Hausberg der Ansbacher Hütte zu erklimmen. Auf dem Gipfel der Samspitze (2624m) wurden wir mit einem herrlichen Blick über den gesamten Arlberg sowie die Gletscher Flirscher Ferner und Pettneuer Ferner belohnt. Um 17 Uhr waren wir dann rechtzeitig zum Abendessen wieder zurück. Ein schöner Hüttenabend rundete den erlebnisreichen Tag ab. Am nächsten Tag machten wir uns wieder bei herrlichem Wetter um 9.45 Uhr auf zum Abstieg ins Madautal. Zuerst ging es aber nochmals etwas hoch zum Flarschjoch (2464m). Dann ging es aber nur noch bergab, über den Knappenboden und das Alperschontal vor bis nach Madau. Nach 3,5 Std. konnten wir uns dort im Alpengasthof Hermine nochmals stärken bevor es wieder mit dem Linientaxi zurückging nach Bach. Die Heimfahrt ging trotz Urlaubsende zügig, so dass wir um 18.30 Uhr unser Wanderheim erreichten. Dort ließen wir das schöne Wochenende ausklingen und alle waren sich einig, nächstes Jahr sind wir wieder dabei.
Wanderführer Georg Fürst